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Impressum

 

Oakley

Beim Label Oakley handelt es sich um einen US-amerikanischen Konzern. Das Unternehmen ist börsennotiert und betätigt sich im Bereich der Sport- und Bekleidungsbranche. Die Hauptsitze von Oakley befinden sich in Kalifornien, genauer in Foothill Ranch, sowie in Großbritannien in Letchworth, Hertfordshire.

Bekannte und beliebte Produkte aus dem Hause Oakley sind Sonnen- und Skibrillen. Weiterhin produziert das Unternehmen auch Uhren, Bekleidung, Rucksäcke und Schuhe sowie viele weitere Artikel, die in der Hauptsache im Sportbereich Verwendung finden. Das Logo von Oakley ist ein markantes „O”, das auf den Produkten des Unternehmens zu finden ist. Die Kleidungsstücke, die von Oakley stammen, sind zudem mit einem Totenkopfsymbol verziert.


 

 

 

Das Unternehmen Oakley hat sich einen bekannten Ruf durch das futuristische Design erarbeitet, das Oakley selbst als einen gelungenen Mix aus organischem und künstlichem darstellt. Weltweit setzt Oakley jährlich rund 6540 Millionen US-Dollar um und das Kapital des Unternehmens liegt bei rund 1,1 Milliarden US-Dollar gemäß einem Geschäftsbericht aus dem Jahr 2006. Gründer des Unternehmens und zugleich Aufsichtsratsvorsitzender ist James Jannard, der das Label Oakley im Jahr 1975 aus der Taufe hob und bis heute 68 Prozent der Anteile des Unternehmens hält.

Oakley hat – ebenso wie zahlreiche andere Labels – mit der Markenpiraterie zu kämpfen. Die Imitate werden hauptsächlich über das Internet oder im Ausland an Reisende verkauft und werden von Oakley als so genannte Foakley (für: faux Okaleys, also falsche Oakleys) oder „Joke-leys” benannt.

 

 

 

Begonnen hat Jim Jannard mit dem Unternehmen Oakley durch den Verkauf von Motorradlenker, die als „The Oakley Grip” bezeichnet wurden und die er auf Motocross-Events direkt aus seinem Pkw heraus verkaufte. Die Motorradgriffe waren gerade bei Motocross-Fahrern so beliebt, weil sie bei Nässe nicht rutschig, sondern im Gegenteil noch griffiger wurden. So hatte der Fahrer auch in starkem Schlamm immer guten Kontakt zu seinem Motorradlenker.

Das Erfolgsprodukt fristete ein eher unbekanntes Dasein unter den Händen der Motorradfahrer, was ihm einen geringen Werbeeffekt eintrug. So kannten die Leute die Griffe zwar, aber der Name Oakley war längst noch nicht verbreitet. So wurden im Jahr 1980 schließlich Motocross-Schutzbrillen auf den Markt gebracht, die auf dem Riemen mit dem Oakley-Logo gekennzeichnet waren. So konnten die Zuschauer der Rennen Oakley nun auch optisch als Label wahrnehmen. Im Jahr 1984 wurde schließlich die Factory Pilot als Sonnenbrille auf den Markt gebracht, die die gleiche Form wie die Motocross-Brille aufwies, aber mit normalen Bügeln ausgestattet war. Die Tour de France war es, die diesem Sonnenbrillenmodell zu großer Bekanntheit verhalf. Ab 1986 wurden von Oakley weitere Sonnenbrillenmodelle auf den Markt gebracht.