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Hummel

Mit Hummel ist jetzt nicht eine zu den Bienen gehörende Gattung der Insekten gemeint. Hier soll das Label Hummel vorgestellt werden. Wie begann eigentlich alles mit diesem Label? Es wurde das Jahr 1923 geschrieben, also schon vor fast 90 Jahren. Damals wurden seinerzeit die modernsten Sportschuhe in Hamburg verkauft. Allerdings stammt das Unternehmen nicht aus der Hansestadt, sondern aus dem kleinen dänischen Städtchen Viby bei Aarhus. Die Produktion begann in den 1920ger Jahren mit bestollten Fußballschuhen. Das Unternehmen lief ganz gut, aber noch lange nicht so gut, wie es heute läuft. Mit dem Label Hummel konnten vor etwa 30 Jahren nur die Sportler des Handballs oder des Fußballs etwas anfangen. Allen anderen war die Marke bis dahin noch relativ unbekannt.

 

 

 

Erst in den 1970ger Jahren wurde Hummel bekannter. In diesem Jahrzehnt spezialisierte sich das Unternehmen auf die Ausstattung von Profimannschaften. In diesen Jahren wurde der Name in ganz Europa bekannt. Das Label Hummel war der Sponsor verschiedener Teams und erlangte somit weltweit einen Namen. Etwa zwei Jahrzehnte später, in den 1990ger Jahren stand Hummel vor dem Ruin. Erst durch eine neue Führungsspitze gelang es wieder, den Pfad des Erfolges zu beschreiten. Der Trend ging zum Retro-Look. Stars wie Uma Thurman und Madonna liebten die Trainingsanzüge, die im Retro-Design gefertigt wurden. Die neuesten Kollektionen bekamen Sportler und Künstler zuerst. Mit dieser Sportbekleidung des Retro-Looks und anderen Sportartikeln von Hummel konnte die Erfolgsleiter wieder erklommen werden.

Die Erkenntnis des Geschäftsführers lautet, dass die Top-Qualität nur in einigen exklusiven Verkaufsstellen angeboten werden sollte. Denn nur so kann der Erfolg garantiert werden. Bei Karstadt und Intersport geht nur die Kollektion für das Massengeschäft über den Ladentisch und dies zu moderaten Preisen. Ansonsten ist die hochwertige und teure Mode nur in einigen Szene- und Edelshops der Welt erhältlich. Wie zum Beispiel in Los Angeles bei Fred Segal, in New York bei Barney’s oder in München in der deutschen Boutiquen Apartment sowie in Berlin im Hotel dpd. Diese Adressen sind höchstens Insidern bekannt.


 

 

 

Bei diesen Designs kommen Erinnerungen an die Vintage-Mode aus den 1970ger Jahren auf. Oder die 1990ger Jahre mit den androgynen Hosenanzügen, diese Zeiten kommen bei den glänzend schwarzen Trainingsanzügen auf. Die Persönlichkeit und der Stil des Trägers werden durch die eleganten Schnitte und schlichten Farben zum Ausdruck gebracht. Ebenso sind die Accessoires geprägt. Doch wirken diese niemals konservativ oder gar langweilig. Hummel entwickelt limitierte Kollektionen mit der tibetischen Fußballmannschaft, dem Schuhlabel Swear und Swarovsky. Diese sind exklusiv aber immer noch erschwinglich, man muss nur wissen, wo es die Kollektionen gibt.