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Burberry
Das Label Burberry hat seine Charakteristika in Karos, Trenchcoats sowie dem Garbadine-Stoff, für die diese Marke nicht nur in der Modebranche sehr bekannt ist. Burberry ist schon seit dem Jahr 1955 als offizieller Hoflieferant von Königin Elisabeth II. Der Beginn des Labels liegt allerdings schon im Jahr 1856 begründet, als der Schneidergeselle Thomas Burberry in Basingstoke seine erste Geschäftseröffnung tätigte. Im Jahr 1888 erwarb Thomas Burberry das Patent auf den Garbadine-Stoff, den er selbst entwickelt hat. Bei diesem Stoff handelt es sich um ein Material, das zuvor in Garnform imprägniert und wasserdicht, dabei aber atmungsaktiv behandelt wurde.
Bekanntheit erlangte das Label, als im Jahr 1911 Roald Amundsens mit den Kleidungsstücken von Burberry ausgestattet den Südpol eroberte. Seinen Hauptsitz hat das Unternehmen seit 1891 in London am Haymarket. Die wirklich weltweite Bekanntheit erlangte Burberry allerdings durch die Erfindung des Trenchcoats, den Thomas Burberry im Auftrag der britischen Militärverwaltung entwarf. Im Jahr 1980 expandierte das Label in die USA, während der Erfolg in Europa bis zum Ende der 1990er Jahre kaum zu verzeichnen war. Nach der Expansion in die USA bekam Burberry dann weltweite Bekanntheit, was dem Kreativchef des Unternehmens, Robert Menichetti, zu verdanken war. Er sorgt dafür, dass der bisher als Innenfutter verwendete Karostoff nun wirkliche Ausgehfeinheit erlangte.
Das Karomuster, das in den 1970er Jahren noch der Fußballszene zugeordnet war und dort große Bekanntheit hatte, wurde dann zum Charakteristikum der Marke Burberry, wobei nicht zuletzt die Managerin Rose Marie Bravo Anteil an dieser neuen Bekanntheit hatte. So gelang Burberry unter ihrer Führung ein Eintritt in die Modewelt der USA. Im Jahr 2001 brachte sie es schließlich zustande, dass der Designer Christofer Bailey, vorher für das Label Gucci tätig, nun für Burberry Kreationen erarbeitete.
Burberry musste aber als Label immer wieder Rückschläge in dem mühsam aufgebauten Erfolg verkraften. So war es Kate Moss, die für das Label auf den Laufstegen der Welt lief, die der Marke negative Schlagzeilen bescherte. Ihre Drogenskandale schadeten nicht nur ihrem eigenen, auch das Image von Burberry litt unter dem Drogenskandal des Models. Der Skandal nahm so intensive Ausmaße an, dass es schließlich in einigen Nachtclubs komplett verboten war, mit Burberry Bekleidung aufzutauchen.
Negativ für das Label erwiesen sich auch die Aktivitäten von PETA als Tierschutzorganisation. Diese kämpfte öffentlich gegen den Gebrauch von Pelzen bei Burberry.
Seit 2006 hat Burberry eine neue Chefin – Angela Ahrendts. Diese soll dem Label Burberry wieder die Popularität zurückgeben, die es durch anstrengende Arbeiten schon einmal kurzfristig erlangt hatte.
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